ISA: Besuchermagnet über Landesgrenzen hinweg


Sammlermessen erneut besser beurteilt als allgemeine Marktlage

Die Internationale Sammlermesse ISA konnte gemeinsam mit der WELT ANTIK, der IWB und der Internationalen Münzenmesse erneut Besucher und Aussteller gleichermaßen überzeugen. Insgesamt 31.210 Besucher nahmen vom 23. bis 25. März 2007 nicht nur das Angebot der Aussteller in Augenschein, sondern kauften auch nach Herzenslust ein. Im Durchschnitt gab jeder Besucher 200 Euro auf der Messe aus. Und so ist es nicht verwunderlich, dass ausnahmslos jeder der befragten Besucher die ISA weiterempfehlen würde und die 180 Aussteller, die auf der ISA ihr Angebot präsentierten, die Sammlermesse erneut besser beurteilten als die allgemeine Marktlage.

Besonders erfreulich ist das deutlich vergrößerte Einzugsgebiet. Jeder fünfte ISA-Besucher gab an, einen Anreiseweg zwischen hundert und dreihundert Kilometern zu haben, und knapp jeder zehnte Besucher nahm sogar eine Fahrt von mehr als dreihundert Kilometern auf sich, um das Sammlermekka zu besuchen. Unter den ausländischen Besuchern waren vor allem die Schweizer Nachbarn stark vertreten.

Die Möglichkeit, mit einer Eintrittskarte mehrere Messen zu besuchen, ist nach wie vor eine der großen Stärken des Messepakets, wie die Besucherbefragung ergab. 94 Prozent der ISA-Besucher nutzten in diesem Jahr die Möglichkeit, noch mindestens eine der parallel stattfindenden Sammlerveranstaltungen zu besuchen. Mehr als jeder zweite (56 Prozent) blieb länger als vier Stunden in den Messehallen auf dem Killesberg. Langweilig wurde es den Besuchern dabei mit Sicherheit nicht. Zum einen wegen des umfassenden Angebots der insgesamt (auf allen Messen) mehr als 1000 Aussteller, sondern auch, weil sie sich in angenehmer Gesellschaft befanden. Deutlich mehr Sammelfans als beim letzten Mal kamen zu dritt (47 Prozent im Vergleich zu 41 Prozent), wobei Freunde und Bekannte in diesem Jahr als Begleitung sogar eine wichtigere Rolle spielten als der (Ehe-)Partner bzw. die Partnerin.

Das Interesse der ISA-Besucher galt in erster Linie altem Spielzeug (27 Prozent), gefolgt von Schmuck und Uhren mit 15 Prozent sowie Antiquariat im allgemeinen (14 Prozent). Auch Kunsthandwerk und Bücher fanden ebenso wie das vielfältige sonstige Angebot ihre Liebhaber. Bei den Sonderschauen waren vor allem die Sammlung von königlichen Siegeln, die Kunst des Glasblasens und die afrikanischen Kunst- und Kulturobjekte gefragt.

Der weitaus größte Teil der Besucher kommt jedoch nicht nur zum Schauen, sondern zum Kaufen. Nur sechs Prozent der Besucher gaben zum Befragungszeitpunkt an, nichts kaufen zu wollen. 73 Prozent waren bereits fündig geworden, und 21 Prozent zogen einen Kauf noch in Erwägung. Im Durchschnitt gaben die Besucher der ISA 200 Euro aus.

Das lag natürlich in erster Linie an dem attraktiven Angebot der Aussteller, das von 91 Prozent der befragten Besucher als vollständig bezeichnet wurde. Ausnahmenlos alle befragten Besucher würden die ISA weiterempfehlen.

Knapp jeder zweite Aussteller offerierte wertvolles altes Porzellan, gefolgt von Glas (41 Prozent) und Schmuck (35 Prozent). Außerdem gab es Spielzeug, Gemälde, Uhren, Antiquariat allgemein, Kunsthandwerk, Bücher und Comics, Asiatica und Ikonen, Möbel und zahlreiche Kleinantiquitäten zu kaufen – kein Wunder, dass da jeder fündig wurde. Jeder vierte Aussteller bezeichnete den geschäftlichen Erfolg als sehr gut oder gut, knapp die Hälfte als zufriedenstellend.

[Pressetext 05/2007]